Juhuuiii...zurück im Fjord, wo damals vor 3 Monaten alles begann. Der Kreis um die schöne Insel ist geschlossen, wie eine Umamrung die uns nicht so schnell wieder loslässt.
Es sollte nicht sein, aber unsere Tage auf der Insel sind bald gezählt. Von 3 Monaten bleiben uns noch zwei Wochen. Wir versuchen trotz nahendem Ende positiv zu bleiben und denken dabei an Vani's ermutigenden Worte...
Die Westfjorde, von den einstigen Bewohnern meist verlassen, haben einiges zu bieten und unterscheiden sich vom restlichen Teil der Insel. Wir sind plötzlich umgeben von Sandstränden, schroffen steilabfallenden Bergen (flachgeschliffen von den Gletschern) und unzähligen Fjorden. Es gibt Dünen, Meer, viel Sonne und heisse Quellen. Ein einsamer Fleck mit viel Natur und wenigen Touristen. Selbst die Isländer bevorzugen immer mehr das Leben in der Stadt und ziehen Reykjavik dem westlichen Teil Islands vor. Die wenigen Höfe sind deshalb nur noch im Sommer oder eben meist nicht mehr bewohnt. Wir lieben es und tauchen ab in die Welt der Fjorde.
Letzte Woche durften wir das Zelt mit einem Haus, den Schlafsack mit einem Bett und unsere Velos mit dem 9-Plätzer-Ford Transit tauschen. Nach 3 Monaten Nomadenleben war das echter Luxus. Wir habens genossen und sogar die eine oder andere "Reserve" wieder aufgefüllt (wenn man sich nicht bewegt geht das schneller als man denkt...).
Obwohl unsere 1WD-Heavy-Loaded-Trucks nicht gerade Hochland tauglich sind, riskierten wir den Abstecher ins Hochland in Richtung Landmannalaugar. Übersetzt ist das der Ort, wo die Bauern ihr warmes Bad nehmen. Zugleich haben wir damit auch die aktive Vulkanzone umfahren.
...in Island hat es eine wunderschöne Natur mit Landschaftsabschnitten in den verschiedensten Formen und Farben. Es ist so, als ob man sich in einer anderen Welt befindet - in einer Umgebung die sich stetig verändert und Neues hervorbringt. Island lebt und es ist wundervoll zu beobachten und zu staunen wie unsere Erde vor Millionen von Jahren entstanden ist...unsere Sinne werden täglich überrascht mit tollen, kräftigen und "echten" Bildern dieser Schönheit..."
Wo soll man denn da nur beginnen? 1 Woche Island und wir sind überwältigt. So quasi: "Poehhh", oder "Woooohh"... "krasssehhh". "Lueg emol do, oder derte uf 11Uhr", ".... das esch Wahnsinn...". "Chom mer mached es Phöteli"... "hesch das gseh ? "